You Are What You Wear!

Ich erinnere mich noch, das war im Jahre 1995 in der Kapelle des Palazzo Cardinal Cesi in Rom, als ich die schwarze Kutte bekam. Ich war sehr aufgeregt aber auch bewegt, weil das Stück Klerikerkleidung samt Collarhemd, mir das Gefühl vermittelte, soweit angekommen zu sein. „Corporate Fashion“ würde ich in moderner Sprache übersetzen. Meine erste „Rednerkleidung“. Es geht in diesem Beitrag um Fashion. „Mode ist eine subtile Sprache. Wer ihr Vokabular beherrscht, gewinnt die Herzen der Menschen“. „You Are What You Wear“ heißt es doch. In Schwarz fühlte mich wohl, die Farbe präzisierte mein Status, wobei Schwarz – im Sinne von Fehlen von Licht – keine Farbe ist.Meine ersten freien Trauungen führte ich in meinem schwarzen Anzug durch. Es war OK, es gab damals ein paar Kollegen und fast alle trugen dezente Farben. Ultra Violet – PANTONE Farbe des Jahres… war noch kein Thema. Den ersten gedruckten Katalog mit Trendfarben durfte ich erstmals vor 10 Jahren in einer Werbeagentur zu Gesicht bekommen. Anthrazitgrau – das wurde mein erster mutiger Schritt. Ich habe mir einen anthrazitgrauen Anzug gekauft. Das passierte nach einem E-Mail-Wechsel mit einer nun in dem Geschäft der modernen Hochzeiten-Ära angekommene „trendige“ Rednerin. Mein ehrwürdiger schwarzer Anzug, als Gegensatz zu den pastellfarbenen Outfits der Dame, war nicht mehr aktuell. Ich passe mich wie ein Chamäleon meiner Umgebung an. Blogs wie Hochzeitgezwitscher, Foreverly oder Hochzeitswahn geben den Geschmack vor. Die Bräute erscheinen am Hochzeitstag in Greenery-Kleider, die Bräutigame in Lila-Anzüge. Die Braut in Weiß, in der Hand ein Vintage Blumen Strauss und Fliege im Rockabilly Style der 50er (weiß mit roten Punkten) für den Bräutigam. „Die besten Trauredner“ auch – bunter wie eh und je. Trachtenmode finde ich auch großartig, ziehe aber niemals an, weil zu meinem Typ definitiv nicht passt. Ich bin weder Hochzeitslader noch Geselle auf der Walz. Heute habe ich mir einen neuen Anzug gekauft. Farbe? Ein mutiges Marineblau:-) I am What I Wear!

MEINE PERSONALISIERTE TRAUZEREMONIE

MARTINA UND JEAN FRANCOIS – I HAVE ALWAYS KNOWN IT WAS YOU.. Text: Marina Jenewein Fotos: Julia & Gil Eines Tages weiß man, das ist die Person, mit der man den Rest seines Lebens verbringen möchte. Auch wenn sich die Wege vorerst trennen mögen, wenn man für einander bestimmt ist werden sie sich wieder kreuzen – und zwar dann wenn man es am wenigsten erwartet. Das erlebten auch Jean Francois aus Montreal uns seine Martina – heute sind sie frisch verheiratet und überglücklich dem Schicksal vertraut zu haben. Nach nur einem gemeinsamen Jahr ging Jean Francois zurück nach Kanada und es mussten drei lange Jahre vergehen ehe sie sich völlig unerwartet wieder gegenüber stehen sollten. Auf den romantischen Heiratsantrag in den Bergen Österreichs folgte wenige Monate später eine Traumhochzeit wie aus dem Bilderbuch auf dem Bayrischen Gut Sedlbrunn. Es war nicht nur wie geschaffen für das Hochzeits-Motto Rustic Bohemian, es bot auch unzählige ungewöhnliche Plätzchen für Trauung, Empfang und Dinner. Eine Zeremonie unter Bäumen mit selbstgeschriebenen Gelübden, ein engagierter Pfarrer der seine rührende Predigt in drei Sprachen hielt, emotionale Dankesreden an Freunde und Familien sowie liebevoll selbstgemachte Details und Geschenke machten aus diesem Tag ein unvergessliches Erlebnis… Weiter lesen auf hochzeitsguide.com Die Location bot genau das, was sie suchten, war außerdem nicht weit vom gemeinsamen Wohnort entfernt und ausgestattet mit genügend Gästezimmern, für die teils weit angereisten Gäste. Das Wetter spielte mit und so konnte die Zeremonie hinter dem Gut unter Schatten spendenden Bäumen vor einer Pferdekoppel stattfinden. Der Pfarrer Inocentiu Fron  meisterte die Trauung in Englisch, Deutsch und Französisch ohne Doppelungen, aber auch ohne, dass sich jemand fühlte, als würde er nichts verstehen… Weiter lesen auf Lovebirds.de – Der Hochzeitsblog für Hochzeitskonzeption und Dekoration