HANDFASTING

WAHRHEIT UND MYTHOS „HANDFASTING“ Haben Sie sich jemals gefragt, woher der Begriff “tying the knot” (das Binden des Knotens) kommt? Fast jeder kennt den Film „Braveheart“ und die Szene im Wald, in der die Hände des Hauptdarstellers Mel Gibsons und seiner Geliebten mit einem Tartanstreifen gebunden werden? Die Zeremonie der Hände als Bestandteil des Hochzeitsrituals gewinnt zunehmend an Popularität. Ich denke, dass Paare sich gerne entscheiden, dieses Ritual in die Zeremonie einzubeziehen, um mit ihrer Feier der Familie und den Freunden ihre Persönlichkeit und ihre Absichten zu verdeutlichen. Es freut mich sehr, wenn Paare dieses Ritual in die Trauzeremonie integrieren wollen. Und obwohl das Binden der Hände als liturgische Handlung immer Teil der kirchlichen Zeremonie war, gewinnt die schottische Variante des Handfasting eine größere Akzeptanz auch dank der filmischen Erzählungen wie im Fall des Braveheart Trailers. Wer sich für eine transzendental-dogmatische Interpretation der Ehe entscheidet, findet sowieso die zeremonielle Lösung – meist ein fest vorgeschriebener Hochzeitsritus – innerhalb der Traditionen seiner Kirche. Ich bin als Freier Theologe nicht auf eine Religion ausgerichtet, aber ich bin offen und unterstütze den Glauben und die Vorstellungen meiner Paare. Insofern bin ich sehr glücklich, beliebige Rituale einbauen zu dürfen, die Paare gerne hätten. Schließlich würde ich niemals jemanden aufgrund seiner persönlichen Überzeugungen ausschließen wollen. Doch ein Handfasting-Ritual ist keinesfalls eine Art „Stand-Alone-Angebot“ unter vielen. Es ist eine symbolträchtige Geste, die schon in der Antike von den Paaren praktiziert wurde, um ihr Engagement oder ihre Ehe zu symbolisieren. Die Händezeremonie findet ihren Platz mittendrin:  Nach der Einführung und Begrüßung der Hochzeitsgäste, folgt eine aufklärende Lektüre und eine persönliche Ansprache oder Predigt, anschließend kommt das Treueversprechen und der Ringtausch. Die Eheleute können ihre Trauringe austauschen und dann fragt der Zelebrant einen geladenen Gast oder Trauzeugen, ein Band (oder mehrere bunte Bänder) nach vorne zu bringen und legt dieses/e über ihre Hände. Nun kann, je nach Wunsch, auch der Segen gesprochen werden. Sobald alle Bänder über die Handgelenke gelegt sind, wird ein Gast gewählt, um die Bänder zusammen in einem Knoten in Form des Unendlichkeitszeichens ∞ um die Hände des Paares zu binden. Am schönsten und emotionalsten wirkt es, wenn die Eltern diese Aufgabe übernehmen und selbst den Segen für ihre Kinder aussprechen. So können die Gäste das Geschehen nach dem in unserem mitteleuropäischen Raum meist verbreiteten Usus verfolgen. Keine Sorge! Die Bänder werden entfernt, nachdem die Zeremonie zu einem Ende gebracht worden ist, damit das glückliche Paar den Rest ihres speziellen Tages genießen kann. Die farbigen Bänder bleiben jedoch für immer als Andenken gebunden, und können im Haus als schöne Erinnerung aufbewahrt werden. Treten Sie mit mir in Verbindung, wenn Sie mehr Informationen über die Zeremonie der Hände oder andere alternativen Hochzeitsideen wünschen. Zurück

MEINE PERSONALISIERTE TRAUZEREMONIE

MARTINA UND JEAN FRANCOIS – I HAVE ALWAYS KNOWN IT WAS YOU.. Text: Marina Jenewein Fotos: Julia & Gil Eines Tages weiß man, das ist die Person, mit der man den Rest seines Lebens verbringen möchte. Auch wenn sich die Wege vorerst trennen mögen, wenn man für einander bestimmt ist werden sie sich wieder kreuzen – und zwar dann wenn man es am wenigsten erwartet. Das erlebten auch Jean Francois aus Montreal uns seine Martina – heute sind sie frisch verheiratet und überglücklich dem Schicksal vertraut zu haben. Nach nur einem gemeinsamen Jahr ging Jean Francois zurück nach Kanada und es mussten drei lange Jahre vergehen ehe sie sich völlig unerwartet wieder gegenüber stehen sollten. Auf den romantischen Heiratsantrag in den Bergen Österreichs folgte wenige Monate später eine Traumhochzeit wie aus dem Bilderbuch auf dem Bayrischen Gut Sedlbrunn. Es war nicht nur wie geschaffen für das Hochzeits-Motto Rustic Bohemian, es bot auch unzählige ungewöhnliche Plätzchen für Trauung, Empfang und Dinner. Eine Zeremonie unter Bäumen mit selbstgeschriebenen Gelübden, ein engagierter Pfarrer der seine rührende Predigt in drei Sprachen hielt, emotionale Dankesreden an Freunde und Familien sowie liebevoll selbstgemachte Details und Geschenke machten aus diesem Tag ein unvergessliches Erlebnis… Weiter lesen auf hochzeitsguide.com Die Location bot genau das, was sie suchten, war außerdem nicht weit vom gemeinsamen Wohnort entfernt und ausgestattet mit genügend Gästezimmern, für die teils weit angereisten Gäste. Das Wetter spielte mit und so konnte die Zeremonie hinter dem Gut unter Schatten spendenden Bäumen vor einer Pferdekoppel stattfinden. Der Pfarrer Inocentiu Fron  meisterte die Trauung in Englisch, Deutsch und Französisch ohne Doppelungen, aber auch ohne, dass sich jemand fühlte, als würde er nichts verstehen… Weiter lesen auf Lovebirds.de – Der Hochzeitsblog für Hochzeitskonzeption und Dekoration