DIE ALTERNATIVE TRAUZEREMONIE

Gerne entwerfe ich Eure Zeremonie gemeinsam mit Euch und führe diese an Eurem Wunschtermin durch. Eure Trauung kann verschiedene Formen nehmen: Ihr könnt Euch zwischen einer kirchlich-ähnlichen Zeremonie, einer spirituellen oder einer weltlich-humanistischen entscheiden – im klassischen, modernen oder postmodernen Stil, locker oder festlich. Im Unterschied zum Standesamt, das an seine Formalitäten gebunden ist, bzw. zu Kirchen, die ein fest vorgeschriebenes Ritual befolgen, strahlt eine freie Trauung dadurch, dass es den Traum zweier Partner in eine ausdrucksstarke Feier des Ja-Wortes kleidet. Hier entstehen Emotionen, weil sich zwei Menschen zu ihrer Liebe bekennen und diese vor ihren Familien und Freunden öffentlich machen. Es ist ihr persönliches Charisma, das an der Oberfläche auftaucht, weil sie es Liebe-voll ernst mit ihrem Leben meinen. Ihre Absicht in einer freien Zeremonie zum Ausdruck zu bringen, erfordert sehr viel Mut und wenn sie in diesem besonderen Augenblick sich trauen, mit eigenen von Herzen ausformulierten Versprechen, das Ja-Wort zu geben, dann strahlt eben diese Freude hinaus. Die Gäste spüren es, ich aus nächster Nähe am stärksten. In welcher Weise Ihr als Paar Euer JA-Wort-Erlebnis anderen mitteilen möchtet, ist mehr als relevant, denn wer das Herz nicht erreicht, kann den Verstand auch nicht erobern. Insofern sind Eure eigenen Ideen und Eure autobiographischen Informationen sehr wichtig, diese können Lücken schließen und die Vollständigkeit der Rede gewährleisten. Mitglieder Eurer Familie oder Freunde können ebenfalls miteinbezogen werden, soweit sie dies wünschen. Hochzeitsansprache, Treueversprechen-Formulierungen, Musikstücke, Gebete oder Texte aus der Literatur werden Euch vorgeschlagen und ein genauer Zeremonie-Ablauf wird Euch als Orientierungshilfe zur Verfügung gestellt. So könnt Ihr Euch vorab schon ein Bild von Eurem schönsten Tag im Leben machen. Ich freue mich, mit Euch in Ruhe über Eure Hochzeit zu plaudern und mit Euch ein fantastisches Fest gestalten zu dürfen.

DIE WILLKOMMENSZEREMONIE / TAUFE

„Wie schön, dass du geboren bist, …“  trifft als Geburtstagslied die Stimmung vieler Eltern. Ihr wollt Euer Glück mit den engsten Angehörigen feiern, wollt danken, dass Schwangerschaft und Geburt gut überstanden wurden, wollt die offene Zukunft mit den besten Wünschen ausstaffieren, Euer Kind den anderen vorstellen, und vieles mehr. Kirchen bieten aus diesem Anlass meist nur eine klassische Taufe und verleiben sich dabei mit strengen Ritualregeln den neuen Erdenbürger ein. Eine Willkommensfeier realisiert dagegen Eure persönlichen Vorstellungen: mal als Segensfeier, mal als Namensgebungsfest, mal als Ritual zur Öffnung der Sinne, mal als mit freierem persönlicheren Charakter – wie auch immer. Mein Erfahrungsschatz in Sachen Rituale als Theologe und Eure ganz individuelle Vorstellung können dem Kind eine einmalige Begrüßung bereiten – ein erstklassiges Fest, an das man sich gern erinnert. Übrigens: da im Prinzip jeder Mensch gültig taufen kann, gibt es Fälle, wo so eine Taufe auch von Kirchen anerkannt wird. Ort und Zeit einer Willkommensfeier bestimm Ihr allein, es soll ja ein Ritual sein, dass in vielen Facetten Eure Handschrift trägt – wie Euer Kind ja auch! Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte und trotzdem, muss man die Menschen „live“ erleben, um sie erst richtig kennen zu lernen.

DAS 2. JA-WORT / ERNEUERUNG DES VERSPRECHENS

Jubiläen sind immer ein Anlass, den Alltag anzuhalten, dankbar zurück- und hoffnungsvoll vorauszuschauen. Mit einer besonderen Zeremonie gebt Ihr Eurer Silbernen oder Goldenen Hochzeit oder Eurem besonderen Jahrestag den Rahmen, der diesem Jubiläum auch angemessen ist. Ich gestalte mit Euch eine feierliche Zeremonie, die dem Anlass gerecht wird und Euch und Euren Lieben die Möglichkeit gibt, Eure Freude und Euren Dank zum Ausdruck zu bringen. Macht Ihr Euer Jubiläum zu einem unvergesslichen Ereignis! Ob bei Euch zuhause, an Eurem Lieblingsort oder in einer exklusiven Location – Ich feiere mit Euch wo, wann und wie Ihr möchtet. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte und trotzdem, muss man die Menschen „live“ erleben, um sie erst richtig kennen zu lernen.

ABSCHIEDSRITUAL / TRAUER

Hermann Hesse lässt sein Gedicht „Stufen“ mit dieser Zeile enden: „Nimm Abschied und gesunde!“ Trauerfeiern – ein zweischneidiges Wort – in Kirchen erinnern zuerst an Jesu Tod und Auferstehung in einem fest vorgegebenem Rahmen. Ein freies Abschiedsritual rückt den/die Verstorbene/n in den Mittelpunkt bzw. die spezifische Situation der Hinterbliebenen – auch dort, wo der Wunsch besteht, christliche Gedanken zu integrieren. Je nach der Größe der Teilnehmerzahl, dem Ort der Zeremonie, der gewählten Musik usw. gestalte ich als Theologe ein Ritual das in positiver und stärkender Weise berührt. Aus einer Vielzahl von literarischen Texten wähle ich passendes aus, beziehe dahinein das Leben der Trauergemeinde als auch des Verstorbenen. Ich bemühe mich um eine Ansprache, die alle anspricht, um Symbole, die aus sich sprechen, und um ein Gesamtarrangement, das einen Mut machenden Eindruck hinterlässt, denn wir wissen: eine Beisetzung ist unwiederholbar und einmalig! Trost ist oft schwer in Worte zu fassen, doch erfahrene Redner finden den richtigen Faden, den passenden Ton auch um schwierige Hintergründe hilfreich zu bewältigen. Einen freien Theologen wählen nicht nur Menschen, die keiner Kirche zugehören, sondern viele, die einen besonders hohen Anspruch an eine Trauerfeier haben, weil ihnen ihr Toter besonders am Herzen lag. „Lieber Inocentiu, ich möchte mich auf diesem Weg für die würdevolle und gelungene Trauerfeier nochmals ganz herzlich im Namen der ganzen Familie bedanken. Viele haben mir noch ausdrücklich gesagt, dass ich mich bei dir bedanken soll. Uns alle hat auch das von dir ausgewählte Gedicht sehr berührt. Wir sind gestern noch lange auf der Terrasse meiner Mutter zusammen gesessen.“ Herzliche Grüße, Michaela Dambeck Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte und trotzdem, muss man die Menschen „live“ erleben, um sie erst richtig kennen zu lernen.