Lebe deinen Traum!

Lebe deinen Traum!

by Petra Stroh

Zu heiraten ist die Sache zweier Menschen. Und wie sie dies tun, auch. Der Traum vom Ja hat so unendlich viele Gesichter. Ein ganz besonderes gaben ihm Petra und Martin: mit einem Brautkleid in Rot, einer Zeremonie durch einen freien Theologen und noch so mancher Außergewöhnlichkeit …

Bei dieser Hochzeit war alles anders: Statt ganz in Weiß ein Traum in Rot, statt kirchlicher Trauung eine freie Zeremonie, statt Schloss oder Fest im Grünen ein trendy Café-Restaurant mitten in München. Zum Hochzeit feiern gehören nun mal Träume. Und weil jeder seine eigenen hat, ist jedes Fest so individuell wie das Paar, das es erträumt: wie jenes von Petra und Martin.

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Ja- Sagen alternativ

Eine Zeremonie nach Maß  
Die rechtliche Trauung hatten Petra und Martin zuvor übrigens ganz, intim und alleine nur mit der Standesbeamtin und ihrer Fotografin gefeiert. Zum eigentlichen Fest waren am Tag darauf 60 Gäste ins Café Glockenspiel geladen.

„Nachdem wir trotz Kirchenaustritt in gewisser Weise gläubig sind und auch eine Zeremonie wollten, in der wir vor allen Gästen unsere Liebe zueinander bekennen, haben wir uns für eine Trauungszeremonie mit dem Theologen Inocentiu Fron aus Passau entschieden, so das Paar.
„So konnten wir auch die Inhalte und die Gestaltung der Zeremonie mitbestimmen.“ Lesungen aus „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry gehörten ebenso dazu wie ein frisches, klassisches Musikstück („Prinz von Dänemark“) zum Einzug über „Morning has broken“  von Cat Stevens und das „Gloria in Excelsis“ von Vivaldi im weiteren Verlauf bis hin zu Joe Cockers „You are so beautiful“ als Schlusspunkt. Bei der „Sandzeremonie“ schütteten Petra und Martin gemeinsam unterschiedlichen Sand aus Glasschalen in ein großes Windlichtglas und symbolisierten damit, dass die Ehe zwar eine neue, interessante Verbindung und Einheit darstellt, in der aber doch jeder seine Individualität einbringt und auch behält. Nach der Händezeremonie, bei der sich das Paar die Hände reichte und ein darüber gelegtes Stoffband die Vereinigung symbolisiert, gaben sich Petra und Martin das Eheversprechen, tauschten die Ringe und entzündeten gemeinsam ihre Hochzeitskerze. Und dann hieß es: feiern, schlemmen und tanzen!

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